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    Ein Wirtshaus am Niederrhein

    Tägliche Schreibanregung
    Welches ist das beste Restaurant in deiner Stadt?

    Es gibt hier im näheren Umkreis zwar unendlich viele Futterbuden, aber wirklich gute Restaurants fallen mir da nicht ein. Aber wir schauen mal über die Stadtgrenze, dort gibt es in Moers das Grafschafter Wirtshaus und egal ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen – es enttäuscht nie.

    Kaiserschmarrn mit Rosinen, Mandeln, Blaubeeren und Preiselbeer-Kompott

    Wir sind immer mal wieder mit Freunden dort, und egal ob Spätzle, Fritten, Leberkäs, Wurst, Flammkuchen, Suppe & Co – es schmeckt und man wird satt. (Hier die Speisekarte) Den Kaiserschmarrn auf dem Foto haben wir als Nachtisch übrigens mit drei Leuten verputzt … und rollten danach zufrieden zurück in Richtung Parkplatz.

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    Sperrmüll – das Update

    Wie bereits gestern berichtet, wurde der Sperrmüll nicht abgeholt. Natürlich habe ich die Sachen nicht wieder reingeholt. Heute Morgen um 10:03 Uhr rief ich erneut die Wirtschaftsbetriebe an und dort ging eine unfassbar unfreundliche Frau ans Telefon. Sie ließ mich nicht ausreden und erzählte mir totalen Unsinn.  Zuerst behauptete sie, man dürfe nicht auf „Privatgrundstücke“ fahren. Als ich sie darauf hinwies, dass es sich um eine Siedlung mit 4 Zufahrten, 8 Häusern und 132 Wohnungen handelt und die Müllabfuhr hier regelmäßig die Container leert, meinte sie, diese hätte Sonderrechte. 

    Dann hieß es plötzlich, man sei um 9:34 Uhr gestern da gewesen, aber da hätte nichts gelegen – man hätte als Beweis ein Foto von einer leeren Hauswand. Welche Hauswand auch immer – das Haus sieht man gar nicht von der Straße, sondern nur, wenn man auf dem Grundstück steht, dessen Befahren ja verboten sein soll. Es wurde alles immer wilder und irgendwann gab ich auf – am Ende hatte ich einen neuen Termin für den 3. September.

    Mein Puls bis zum Anschlag, dann fiel mir ein, dass meine Bekannte (mit großem Auto) heute beim Frisör zwei Straßen weiter einen Termin hat. Kurze Textnachricht geschickt und wenige Minuten später habe ich meinem Kollegen Bescheid gegeben, mich zur Pause ausgeloggt, zwei Autos vollgepackt und wir sind zum Bauhof gefahren. 17 Minuten später saß ich wieder am Schreibtisch – zwar durchgeschwitzt, aber einsatzbereit. Den Rest der Pause nehme ich jetzt gerade, während ich das hier schreibe.

    Den neuen Termin habe ich dann storniert und auch in Zukunft werde ich auf den „Service“ der WBD verzichten. Da besorge ich mir lieber ein großes Auto und fahre selbst. Da muss ich dann auch nicht wochenlang warten und mir dumme Ausreden anhören…

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    Was ’ne Woche

    Als ob die Nachricht von Dienstag bezüglich der gamescom nicht genug gewesen wäre, schlage ich mich heute mit den Wirtschaftsbetrieben rum.

    Für heute war Sperrmüll terminiert und wir haben gestern mit vereinten Kräften das Sofa auseinander gebaut und aus dem dritten Stock nach unten geschleppt. Dazu noch einen Schreibtischaufsatz.

    Leider sind die Wirtschaftsbetriebe aber nicht gekommen. Wieso, weshalb, warum? Keine Info. Aber während ich meinen Teil erfüllt habe, und wir alles schön sichtbar, wie immer, auf den Grünstreifen am Parkplatz gestapelt haben, fühlen sich die Wirtschaftsbetriebe nicht in der Pflicht. Ganz im Gegenteil: nach 20 Uhr muss ich alles wieder reinholen, sonst droht ein Ordnungsgeld – das hat man mir gerade telefonisch mitgeteilt.

    Morgen früh ab 10 Uhr, darf ich dann nochmal anrufen und erfragen, warum es nicht abgeholt wurde. Ernsthaft? Ich soll alles drei Etagen nach oben schleppen und dann fragen, ob da noch jemand kommt, um es dann wieder nach unten zu befördern?

    Macht es nicht eher Sinn, bis morgen 10 Uhr zu warten, anzurufen und abzuwarten, ob da jetzt noch jemand kommt? Unfassbar…

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    gamescom 2026 – ich bleibe zu Hause

    Am 27. August hatte ich vor, mit dem ICE nach Köln zu fahren und die gamescom 2026 zu besuchen. Meine Tickets sind gebucht und bezahlt … aber … die Bahn fährt nicht.

    In den Sommerferien von NRW, zu Zeiten der gamescom, hat die Bahn die illustre Idee gehabt, die Strecke zu sperren. Beide gebuchten Züge fahren nicht, aber eine Stornierung der Bahntickets ist ausgeschlossen. Ich zahle also für eine Leistung, die nicht erbracht wird. Kurz und knapp: Betrug

    Aber auch in Köln gibt es im ÖPNV Baustellen und mit dem Auto wird man ebenfalls nicht verschont – egal ob A3 oder A57, es wird kein Vergnügen. Und ist man dann irgendwie doch endlich in Köln angekommen, darf man erstmal eine Niere für ein Parkticket spenden. Egal wie man es dreht und wendet, die Reise zur gamescom und zurück wird dieses Jahr ein Höllenritt.

    Übrigens ist es schon fast ein Faustschlag mit Anlauf, dass auf der gamescom-Webseite trotzdem noch mit Bahn-Angeboten „Exklusiv für Teilnehmende der gamescom“ geworben wird (siehe Bild).

    Ich habe mich auf Ende August gefreut, mir extra einen Tag frei genommen … aber aktuell ist meine Motivation bei Null angekommen – auch wenn ich am Ende das Geld aus dem Fenster geworfen habe. Nach aktuellem Stand war die gamescom 2025 dann doch meine letzte. Schade…

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    Rentier im Fladenbrot

    Tägliche Schreibanregung
    Was ist das beste lokale Gericht, das du auf Reisen gegessen hast?

    Suovas. Geräuchertes Rentierfleisch im Tunnbröd – mit Kartoffelpüree, Crème fraîche, Moltebeerkonfitüre und Kräutern.

    Schwedisch – Lappländisch – Lecker!

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    Blog Revival 2.0

    Es ist schon wieder Mitte August, so viele Momente und Gedanken, die man dieses Jahr wieder nicht festgehalten hat. Nachdem 2025 ziemlich turbulent war, wollte ich 2026 alles anders machen und wieder bloggen. Immerhin mache ich das eigentlich schon seit 2001 … mit Unterbrechungen.

    WordPress selbst zu hosten ist zwar günstiger, aber ich habe mich nach 15 Jahren Update-Chaos bewusst wieder für WordPress.com entschieden. Das Theme, was ich „J-Feed“ getauft habe, hat gestern Abend übrigens mal eben Claude, die KI von Anthropic, in ein paar Minuten gebaut.

    Es sollte was im Social Media Stil sein. Etwas, was auch zu kurzen Beiträgen einlädt. Ich will nicht immer lange Texte schreiben, sondern auch mal nur ein Bild, Lied oder ein Zeile posten.

    So, und bevor schon der erste Post längen-mäßig überhand nimmt, schau ich mal, was ihr so geschrieben habt. Euch einen schönen Abend – bis zum nächsten Post.