Tidal. Ich war all die Jahre Spotify-Fan, hab es sogar schon mit meinem schwedischen Account genutzt, bevor es überhaupt nach Deutschland kam, doch in diesem Jahr war Schluss. Tidal fokussiert sich ausschließlich auf Musik, zahlt Künstler besser, hat eine bessere Qualität, die ich mit meinen Bose QuietComfort Ultra (2. Gen.) voll ausnutzen kann und sogar eine DJ Extension, die mit Virtual DJ und meinen Pioneer DDJ-FLX4 vollkompatibel ist.
Evermore. Eine kostenlose Achtsamkeits- und Spiritualitäts-App der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Ich nutze die App gerne für kurze Momente um „herunterzufahren“. Besonders abends nutze ich gerne die „Session“, bei der man den Tag Revue passieren und quasi wie einen Fluss an sich vorbeiziehen lässt. Die guten Momente angelt man raus und den Rest lässt man ziehen. Mir persönlich hilft das ganz gut.
Lupe. Die App ist ein bisschen zum Alltagshelfer geworden. Ich brauche inzwischen tatsächlich eine Lesebrille, die habe ich aber nicht immer dabei. Aber diese App von Apple selbst ist da eine feine Sache und vergrößert alles, was für meine Augen unkenntlich ist. Und sie ist nicht nur eine Lupe; für Menschen mit Seheinschränkungen hilft sie sogar bei Schildern, Türen und Dokumenten. Hält man zum Beispiel die Kamera vor sich, sagt die App wie viele Türen, Menschen oder Möbel vor einem auftauchen und wie weit sie entfernt sind. Es wird mit Sprache und Signal gearbeitet. Also gerade für blinde Menschen oder Menschen mit starker Seheinschränkung, absolut Gold wert.
Claude. Bis April 2024 dachte ich ja, „KI? Brauch ich nicht!“. Dann hatten wir einen Workshop in Offenbach, der als Ersatz der Weihnachtsfeier 2023 diente. – Danke an die Deutsche Bahn, die im Winter so massiv gestreikt hatte, dass die Weihnachtsfeier abgesagt und als Workshop im April wiederbelebt wurde.
Damals war KI für die Allgemeinheit noch relativ neu und keiner von uns hat so wirklich was damit zu tun gehabt. Wir wurden dann in Gruppen aufgeteilt und mussten Copilot ein Drehbuch zu einem Film schreiben lassen, von dem wir auf gar keinen Fall eine Fortsetzung haben wollten. Es wurde dann „Barbie“ als Sci-Fi Drama.
Seitdem habe ich ziemlich viel getestet und probiert, hatte sogar einen eigenen Server als digitalen Spielplatz, auf dem ich Bots und Co gebaut habe. Nach wie vor ist es ein Wettlauf der Anbieter und ständig überholt der eine den anderen. Welche KI für mich aber unangefochten auf Platz 1 ist, ist Claude by Anthropic. Claude hat übrigens dieses Blog-Theme in unter 5 Minuten geschrieben.
Man kann jetzt nicht grundsätzlich sagen, dass diese oder jene App die beste KI ist – es kommt drauf an, was man damit machen will. Aktuell ist z.B. ChatGPT unfassbar gut im Erstellen von Bildern, Claude ist super für Codes und Perplexity ist ein wandelndes Lexikon, was mir sogar mehrere Seiten Vortrag zu unserer gesperrten Brücke vortragen konnte. Das sind auch die drei Anwendungen, die ich so am meisten nutze. Disqualifiziert haben sich für mich Copilot, Google Gemini und Grok … von DeepSeek brauchen wir ja nicht sprechen.
Oura. Seit dem 31. Juli habe ich einen Smart-Ring, den Oura Ring 5. Der war nicht ganz billig, hat aber den Vorteil, dass ich ihn 24/7 tragen kann, während meine Apple Watch meistens irgendwo rumliegt und einstaubt. Ich kann es einfach nicht haben, wenn ich am PC schreibe oder meinen Bass spiele, wenn da so eine Uhr im Weg ist. Auch wenn es warm ist trage ich ungerne eine Uhr.
Als Statistik-Freak habe ich mir dann mal dieses Schmuckstück in Brushed Silver gekauft. Gerade für das Schlaf-Tracking ist es richtig interessant. Ich bin inmitten der Wechseljahre und wälze mich gerne mal ordentlich hin und her. Die App verrät mir am nächsten Morgen, wie lange ich zum Einschlafen gebraucht habe, wie lange die Tiefschlaf- und Traumphase war, wie oft ich mich gedreht habe und wie oft ich wach geworden bin. Aber auch Aktivitätstracking funktioniert super. Von Gartenarbeit bis Musikinstrument, von Laufen bis Hausarbeit. Entspannung oder Stress, Herzschlag oder Körpertemperatur – das Ding kann gefühlt alles. Und man muss nicht jedes Mal auf einen Start-Knopf drücken. Für mich hat sich die Investition gelohnt.
Vor sechs Monaten habe ich in den sauren Apfel gebissen und meinen Vertrag bei der Telekom anpassen lassen. Von 100 Mbit/s auf 1.000 Mbit/s – das war mal eben ein Preissprung von 44,95 Euro auf 69,95 Euro, also mal eben 25 Euro mehr im Monat oder 300 Euro im Jahr.
Technisch läuft das Ganze als Kabel-Internet (HFC-Netz) – die Glasfaser kommt bis zum Verteiler an der Straße und die Siedlung wird ab da über Koaxialkabel versorgt. Übrigens hat hier die Wohnungsbaugesellschaft 2017 einen Großvertrag mit der Telekom abgeschlossen, weshalb wir gebunden sind – ich habe in all den Jahren bisher aber durchweg positive Erfahrungen gemacht.
Bereut habe ich den Schritt trotz der Mehrkosten keine einzige Sekunde. Gerade jetzt, wo zur gamescom wieder eine riesige Masse an Videospielen zum Testen und Vorab-Download bereitsteht, zahlt sich die volle Bandbreite aus. Wo man früher stundenlang warten musste, ist ein kompletter Download von Spielen (oder auch Software) mittlerweile in wenigen Minuten erledigt.
Auch der normale Gaming-Alltag fühlt sich komplett verändert an: Ob große Patches oder die Installation von AAA-Titeln, die inzwischen fast alle jenseits der 100 bis 150 GB liegen – alles läuft quasi nebenbei. Statt nach Feierabend erst mal stundenlang den Status des Downloads zu prüfen, wird das Update einfach schnell eingespielt und es kann losgehen.,
Wie sieht das bei euch aus? Dümpelt ihr noch mit ein paar Megabit durch das Netz, oder seid ihr auch im Hochgeschwindigkeitsmodus unterwegs?
Das ist mal mit Wohnung im dritten Stock eine halbe Gartenausrüstung brauche, hätte ich bis vor wenigen Tagen ja auch nicht geglaubt. Aber mit dem neuen Mietvertrag für den Parkplatz ist man nun für diesen verantwortlich. Es werden also nicht mehr von Profis die Kanten geschnitten und das Unkraut gezupft, das darf man nun selbst machen. Auch meine Nachbarin, die 81 Jahre alt ist und ihren Twingo noch irgendwie durch die Gegend lenkt…
Also habe ich eingekauft und besitze nun Gartenschere, Handschuhe, Besen und Kehrschaufelset, Gardena Combisystem-Ergoline Stiel, Fugenbürste und Fugenkratzer und einen richtig coolen Gartentrolley, in den meine Ausrüstung samt Müllsack passt. Ich bin dann mal draußen…
Wie bereits gestern berichtet, wurde der Sperrmüll nicht abgeholt. Natürlich habe ich die Sachen nicht wieder reingeholt. Heute Morgen um 10:03 Uhr rief ich erneut die Wirtschaftsbetriebe an und dort ging eine unfassbar unfreundliche Frau ans Telefon. Sie ließ mich nicht ausreden und erzählte mir totalen Unsinn. Zuerst behauptete sie, man dürfe nicht auf „Privatgrundstücke“ fahren. Als ich sie darauf hinwies, dass es sich um eine Siedlung mit 4 Zufahrten, 8 Häusern und 132 Wohnungen handelt und die Müllabfuhr hier regelmäßig die Container leert, meinte sie, diese hätte Sonderrechte.
Dann hieß es plötzlich, man sei um 9:34 Uhr gestern da gewesen, aber da hätte nichts gelegen – man hätte als Beweis ein Foto von einer leeren Hauswand. Welche Hauswand auch immer – das Haus sieht man gar nicht von der Straße, sondern nur, wenn man auf dem Grundstück steht, dessen Befahren ja verboten sein soll. Es wurde alles immer wilder und irgendwann gab ich auf – am Ende hatte ich einen neuen Termin für den 3. September.
Mein Puls bis zum Anschlag, dann fiel mir ein, dass meine Bekannte (mit großem Auto) heute beim Frisör zwei Straßen weiter einen Termin hat. Kurze Textnachricht geschickt und wenige Minuten später habe ich meinem Kollegen Bescheid gegeben, mich zur Pause ausgeloggt, zwei Autos vollgepackt und wir sind zum Bauhof gefahren. 17 Minuten später saß ich wieder am Schreibtisch – zwar durchgeschwitzt, aber einsatzbereit. Den Rest der Pause nehme ich jetzt gerade, während ich das hier schreibe.
Den neuen Termin habe ich dann storniert und auch in Zukunft werde ich auf den „Service“ der WBD verzichten. Da besorge ich mir lieber ein großes Auto und fahre selbst. Da muss ich dann auch nicht wochenlang warten und mir dumme Ausreden anhören…
Als ob die Nachricht von Dienstag bezüglich der gamescom nicht genug gewesen wäre, schlage ich mich heute mit den Wirtschaftsbetrieben rum.
Für heute war Sperrmüll terminiert und wir haben gestern mit vereinten Kräften das Sofa auseinander gebaut und aus dem dritten Stock nach unten geschleppt. Dazu noch einen Schreibtischaufsatz.
Leider sind die Wirtschaftsbetriebe aber nicht gekommen. Wieso, weshalb, warum? Keine Info. Aber während ich meinen Teil erfüllt habe, und wir alles schön sichtbar, wie immer, auf den Grünstreifen am Parkplatz gestapelt haben, fühlen sich die Wirtschaftsbetriebe nicht in der Pflicht. Ganz im Gegenteil: nach 20 Uhr muss ich alles wieder reinholen, sonst droht ein Ordnungsgeld – das hat man mir gerade telefonisch mitgeteilt.
Morgen früh ab 10 Uhr, darf ich dann nochmal anrufen und erfragen, warum es nicht abgeholt wurde. Ernsthaft? Ich soll alles drei Etagen nach oben schleppen und dann fragen, ob da noch jemand kommt, um es dann wieder nach unten zu befördern?
Macht es nicht eher Sinn, bis morgen 10 Uhr zu warten, anzurufen und abzuwarten, ob da jetzt noch jemand kommt? Unfassbar…