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    Geschwindigkeit, die sich auszahlt

    Vor sechs Monaten habe ich in den sauren Apfel gebissen und meinen Vertrag bei der Telekom anpassen lassen. Von 100 Mbit/s auf 1.000 Mbit/s – das war mal eben ein Preissprung von 44,95 Euro auf 69,95 Euro, also mal eben 25 Euro mehr im Monat oder 300 Euro im Jahr.

    Technisch läuft das Ganze als Kabel-Internet (HFC-Netz) – die Glasfaser kommt bis zum Verteiler an der Straße und die Siedlung wird ab da über Koaxialkabel versorgt. Übrigens hat hier die Wohnungsbaugesellschaft 2017 einen Großvertrag mit der Telekom abgeschlossen, weshalb wir gebunden sind – ich habe in all den Jahren bisher aber durchweg positive Erfahrungen gemacht.

    Bereut habe ich den Schritt trotz der Mehrkosten keine einzige Sekunde. Gerade jetzt, wo zur gamescom wieder eine riesige Masse an Videospielen zum Testen und Vorab-Download bereitsteht, zahlt sich die volle Bandbreite aus. Wo man früher stundenlang warten musste, ist ein kompletter Download von Spielen (oder auch Software) mittlerweile in wenigen Minuten erledigt.

    Auch der normale Gaming-Alltag fühlt sich komplett verändert an: Ob große Patches oder die Installation von AAA-Titeln, die inzwischen fast alle jenseits der 100 bis 150 GB liegen – alles läuft quasi nebenbei. Statt nach Feierabend erst mal stundenlang den Status des Downloads zu prüfen, wird das Update einfach schnell eingespielt und es kann losgehen.,

    Wie sieht das bei euch aus? Dümpelt ihr noch mit ein paar Megabit durch das Netz, oder seid ihr auch im Hochgeschwindigkeitsmodus unterwegs?

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    gamescom 2026 – ich bleibe zu Hause

    Am 27. August hatte ich vor, mit dem ICE nach Köln zu fahren und die gamescom 2026 zu besuchen. Meine Tickets sind gebucht und bezahlt … aber … die Bahn fährt nicht.

    In den Sommerferien von NRW, zu Zeiten der gamescom, hat die Bahn die illustre Idee gehabt, die Strecke zu sperren. Beide gebuchten Züge fahren nicht, aber eine Stornierung der Bahntickets ist ausgeschlossen. Ich zahle also für eine Leistung, die nicht erbracht wird. Kurz und knapp: Betrug

    Aber auch in Köln gibt es im ÖPNV Baustellen und mit dem Auto wird man ebenfalls nicht verschont – egal ob A3 oder A57, es wird kein Vergnügen. Und ist man dann irgendwie doch endlich in Köln angekommen, darf man erstmal eine Niere für ein Parkticket spenden. Egal wie man es dreht und wendet, die Reise zur gamescom und zurück wird dieses Jahr ein Höllenritt.

    Übrigens ist es schon fast ein Faustschlag mit Anlauf, dass auf der gamescom-Webseite trotzdem noch mit Bahn-Angeboten „Exklusiv für Teilnehmende der gamescom“ geworben wird (siehe Bild).

    Ich habe mich auf Ende August gefreut, mir extra einen Tag frei genommen … aber aktuell ist meine Motivation bei Null angekommen – auch wenn ich am Ende das Geld aus dem Fenster geworfen habe. Nach aktuellem Stand war die gamescom 2025 dann doch meine letzte. Schade…