Wie bereits gestern berichtet, wurde der Sperrmüll nicht abgeholt. Natürlich habe ich die Sachen nicht wieder reingeholt. Heute Morgen um 10:03 Uhr rief ich erneut die Wirtschaftsbetriebe an und dort ging eine unfassbar unfreundliche Frau ans Telefon. Sie ließ mich nicht ausreden und erzählte mir totalen Unsinn. Zuerst behauptete sie, man dürfe nicht auf „Privatgrundstücke“ fahren. Als ich sie darauf hinwies, dass es sich um eine Siedlung mit 4 Zufahrten, 8 Häusern und 132 Wohnungen handelt und die Müllabfuhr hier regelmäßig die Container leert, meinte sie, diese hätte Sonderrechte.
Dann hieß es plötzlich, man sei um 9:34 Uhr gestern da gewesen, aber da hätte nichts gelegen – man hätte als Beweis ein Foto von einer leeren Hauswand. Welche Hauswand auch immer – das Haus sieht man gar nicht von der Straße, sondern nur, wenn man auf dem Grundstück steht, dessen Befahren ja verboten sein soll. Es wurde alles immer wilder und irgendwann gab ich auf – am Ende hatte ich einen neuen Termin für den 3. September.
Mein Puls bis zum Anschlag, dann fiel mir ein, dass meine Bekannte (mit großem Auto) heute beim Frisör zwei Straßen weiter einen Termin hat. Kurze Textnachricht geschickt und wenige Minuten später habe ich meinem Kollegen Bescheid gegeben, mich zur Pause ausgeloggt, zwei Autos vollgepackt und wir sind zum Bauhof gefahren. 17 Minuten später saß ich wieder am Schreibtisch – zwar durchgeschwitzt, aber einsatzbereit. Den Rest der Pause nehme ich jetzt gerade, während ich das hier schreibe.
Den neuen Termin habe ich dann storniert und auch in Zukunft werde ich auf den „Service“ der WBD verzichten. Da besorge ich mir lieber ein großes Auto und fahre selbst. Da muss ich dann auch nicht wochenlang warten und mir dumme Ausreden anhören…
