Heute ist mein erster Urlaubstag – eigentlich Zeit zum Entspannen, aber das verschiebe ich auf später. Erstmal geht es den beiden externen Festplatten an den Kragen, die aussehen wie eine digitale Müllhalde – vollgestopft mit unsortierten Datensicherungen und einem Berg an Duplikaten.
Die Datenmenge von fast 4 TB kann man unmöglich „mal eben so“ aufräumen, deshalb hab ich mir ChatGPT geschnappt. Aktuell wühlt sich die KI durch 87.249 Fotos, erstellt mir alle paar Minuten ein neues Skript, analysiert und baut den Aktionsplan.

Statt manuell die doppelten Bilder in den Papierkorb zu verfrachten, prüft ChatGPT die SHA-256-Werte, gleicht dann den Hash ab und nimmt ein Original und sortiert es in einen Ordner. Die Kopien werden dann in die Bilder-Quarantäne verschoben.
Das ist der Vorteil gegenüber den Foto-Programmen, die mir schon öfter Unikate in den Müll gekloppt haben. Die KI prüft erstmal x-fach, bevor irgendwas überhaupt hin und her bewegt oder gar gelöscht wird.
Aktuell bin ich beim Erstellen vom Archiv, mal schauen wie weit ich heute komme, bevor es dann mit dem Projekt „Blog-Geschichte – wie räume ich Beiträge aus 25 Jahren in 4 Sprachen auf“ weitergeht…
Update: Jetzt bin ich echt baff – es wurden nicht nur die Daten abgelegt, sondern auch sortiert. Resultat: 23.554 Fotos, 441 Videos und 3.997 Sonderablagen, darunter Screenshots, Web-Assets, Grafikprojekte & Co. Der Aktuell werden noch 419 Daten ohne Zugehörigkeit geprüft, dann wird nochmal analysiert und erst wenn alle Ampeln auf grün stehen, werden die ganzen Dubletten gelöscht. Da bin ich wieder froh, mich mit KI zu beschäftigen.
