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    Zusammen, bitte.

    Tägliche Schreibanregung
    Was ist das Netteste, das jemals jemand für dich getan hat?

    Wenn ich zurückblicke, habe ich eigentlich primär negative Erfahrungen mit Menschen gemacht. Ich war willkommen, solange ich nützlich war, aber sonst wusste man kaum meinen Namen. Daher ist meine Antwort für andere vielleicht auch gar nicht so besonders.

    Als wir im Dezember 2025 auf Dienstreise in Kassel waren, um unser KI-Meeting mit der Geschäftsleitung zu halten, spazierten meine Kollegin aus Offenbach und ich abends gemeinsam durch die Gegend und sind dann im Il Divo gelandet. (Übrigens sehr zu empfehlen: Dort gibt es wirklich nur Pizza und nicht noch das standardmäßige Wiener Schnitzel und Co. Also wenn ihr mal in Kassel seid – gönnt euch dort eine Pizza.)

    Wir aßen, tranken und unterhielten uns nett. Als wir dann irgendwann wieder aufbrachen, weil am Folgetag Arbeit und Weihnachtsfeier samt Gottesdienst anstanden, zückte sie plötzlich ihre Geldbörse und sagte zur Kellnerin: „Zusammen, bitte.“ Da war ich total baff und irgendwie auch ein bisschen irritiert, denn noch nie hatte mich jemand jemals eingeladen. Wir spazierten danach zusammen zum Hotel zurück und jeder ging in sein Zimmer.

    Für mich war das ein Moment, den ich lange in Erinnerung halten werde. Nicht nur, weil die Pizza sehr gut war, sondern auch weil dieser kleine Moment mir verdammt viel gegeben hat.

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    Pottgabel

    Ich lasse mich eher selten von Werbeanzeigen zum Kauf verleiten. Manchmal ist Werbung sogar dafür verantwortlich, dass ich ein Produkt gar nicht mehr kaufe … aber es gibt ja Ausnamen. Zum Beispiel die Pottgabel, die in meiner Facebook-Timeline um Aufmerksamkeit bettelte.

    Okay, ich komme weder aus dem Pott, noch trinke ich Bier (dafür aber sehr gerne Krombacher’s Fassbrause) – aber schaden kann so ein Teil ja nicht. (Auf der Pottgabel steht „Pommes. Wurst. Bier.“ – falls ihr euch fragt, wie ich auf Bier komme.)

    Im September bin ich in den Niederlanden, da gibt es Fritten, oder Poffertjes – könnte auch passen. Und im Oktober mindestens zwei Mal auf Dienstreise, da kann ich die Pottgabel bestimmt auch gut gebrauchen. Wie auch immer, an meinem Schlüsselbund hängt auf jeden Fall nun die Allzweckwaffe für Futter und Getränke.

    Die Flasche ließ sich damit übrigens problemlos öffnen und als Test-Kandidat für das „Messer“ musste ein Stück Schinkenfleischwurst herhalten – hat wunderbar geklappt. Am Ende einmal aufgespießt und ab in den Schlund damit.

    Übrigens wird gerade von den Machern auch der Pottkopp getestet – eine Silikonhülle, damit man sich nicht nicht selbst auf die Gabel nimmt. Wer das Projekt unterstützen will darf gerne hier klicken – für 6,99€ gibt es dort den Futter-Griffel aus Edelstahl.

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    Ein Wirtshaus am Niederrhein

    Tägliche Schreibanregung
    Welches ist das beste Restaurant in deiner Stadt?

    Es gibt hier im näheren Umkreis zwar unendlich viele Futterbuden, aber wirklich gute Restaurants fallen mir da nicht ein. Aber wir schauen mal über die Stadtgrenze, dort gibt es in Moers das Grafschafter Wirtshaus und egal ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen – es enttäuscht nie.

    Kaiserschmarrn mit Rosinen, Mandeln, Blaubeeren und Preiselbeer-Kompott

    Wir sind immer mal wieder mit Freunden dort, und egal ob Spätzle, Fritten, Leberkäs, Wurst, Flammkuchen, Suppe & Co – es schmeckt und man wird satt. (Hier die Speisekarte) Den Kaiserschmarrn auf dem Foto haben wir als Nachtisch übrigens mit drei Leuten verputzt … und rollten danach zufrieden zurück in Richtung Parkplatz.

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    Rentier im Fladenbrot

    Tägliche Schreibanregung
    Was ist das beste lokale Gericht, das du auf Reisen gegessen hast?

    Suovas. Geräuchertes Rentierfleisch im Tunnbröd – mit Kartoffelpüree, Crème fraîche, Moltebeerkonfitüre und Kräutern.

    Schwedisch – Lappländisch – Lecker!